IT Frau 

Das Versorgungswerk Informationstechnologie, kurz IT VW, wurde von u.di – Unterstützungs- und Vorsorgewerk für den Dienstleistungsbereich e.V. (u.di e.V) gegründet. Ziel des IT VW ist es, Mitarbeitern der IT-Branche eine Lösung zur Absicherung im Alter und der Arbeitskraft zu bieten. Aus diesem Grunde hat das IT VW mit der AXA eine Rahmenvereinbarung geschlossen, die Mitarbeitern der IT-Branche eine betriebliche Altersversorgung zu besonders günstigen Konditionen bietet.

Die Vorteile einer kollektiven Versorgungslösung stehen grundsätzlich jedem Mitarbeiter der IT-Branche zur Verfügung. Bereits bei Anmeldung nur einer Person profitieren IT-Mitarbeiter an reduzierten Abschlusskosten und vereinfachtem Zugang zur Risikoabsicherung. Um die Bandbreite möglichst groß zu halten, hat das IT VW sowohl moderne Produkte, wie die Relax Rente und selbständige Berufsunfähigkeitsversicherungen, wie auch konventionelle Rentenversicherungen im Portfolio. 

Wer kann das IT VW nutzen?

Das IT VW konzentriert sich auf kleine und mittelständische Betriebe der IT-Branche, die ihren Schwerpunkt in der Software-/App-Entwicklung, IT-Beratung- und Vertrieb, IT-/Projekt-Management, IT-Services, IT-Sicherheit, Telekommunikation, Cloud-Computing, Digitalisierung, Auftrags-Datenverarbeitung, IT-Handel und IT-Hardware haben. Größere Betriebe der IT-Branche sind ebenfalls willkommen, haben aber i.d.R. bereits Lösungen zur betrieblichen Altersversorgung verankert. Betriebe, die IT-Mitarbeiter haben, schwerpunktmäßig aber außerhalb der IT-Branche tätig sind, sollten eigene bzw. branchenbezogene Lösungen zur bAV umsetzen. Mit Hilfe des IT VW können kleine- und mittelständische IT-Betriebe ihren Mitarbeitern Lösungen anbieten, die bAV-Lösungen größerer Unternehmen in Nichts nachstehen.

Die Branche Informationstechnik/ Informationstechnologie

Was verbirgt sich hinter der Bezeichnung IT? Kurz gesagt, handelt es sich um eine Kombination der Branchen von Technik und Information, die die Informations- und Datenverarbeitung mittels Hard- und Software betreibt. Als Branche umfasst die Informationstechnologie in Deutschland heute ca. 84.000 Unternehmen. Nach Angabe des Branchenverbandes bitkom sind im Jahr 2016 ca. 1 Mio. in der IT-Branche beschäftigt. Beschränkt man sich auf die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, so liegt die Zahl nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bei ca. 690.000 Beschäftigten. Die Differenz speist sich aus Selbständigen, Beamten und geringfügig Beschäftigten. Die IT-Branche umfasst ca. 131 Ausbildungsberufe, die jeweils kaufmännische, technische, vertriebliche, beratende, elektronische bis informationstechnische Schwerpunkte haben.

Typische Berufe sind Informatiker, IT-Berater, Systemadministratoren, Ingenieure usw..


Was sind derzeit große Themen in der IT-Branche?

Digitalisierung ist das alles beherrschende Thema. Die größte Hürde ist dabei der Fachkräftemangel. Es fehlen vor allem Mitarbeiter, die sich mit Internet-of-Things (IoT)-Technologien, Datenauswertung und Analyse sowie mobilen Technologien auskennen.

Big Data: Spitzenreiter beim Big-Data-Einsatz sind die Finanzdienstleister. Das produzierende Gewerbe und die Automobilindustrie holen allerdings auf. Die große Mehrheit realisiert ihre Big-Data-Projekte in Zusammenarbeit mit externen Partnern. Diese bringen das Know-how ins Unternehmen sowie die erforderlichen Spezialisten, deren Rekrutierung vielen Organisationen aufgrund des Fachkräftemangels schwerfällt. Industrieunternehmen und Finanzdienstleister wollen mit Hilfe von Big Data neue Geschäftsmodelle entwickeln oder das Einkaufs- und Serviceerlebnis verbessern.

Sicherheit und Risiko: Dass Digitalisierung mit neuen Anforderungen an Security and Risk verbunden ist, braucht niemandem mehr erklärt zu werden. Das neue Schlagwort Zero Trust wird die Richtung vorgeben. Zero Trust umschreibt den Ansatz "Never trust, always verify" und bezieht sich damit nicht nur auf die technische Seite von Sicherheit, sondern auch auf das Verhalten der Anwender.

Für Customer Experience (CX) muss kein Bewusstsein mehr geschaffen werden, Entscheider rücken das Thema bereits in ihren Fokus. Entsprechend hoch sind die Investitionen in Mobile IT, Social und Analytics. Allerdings folgt der Software-Einsatz bisher keinem End-to-end-Prinzip. Das werden Unternehmen angehen.

Agile Development: Neue Methoden, um IT-Entwicklung und -Betrieb flexibler, dynamischer und schneller zu machen.

All diese Trends haben Auswirkung auf die Nachfrage und Anforderung an Fachkräfte in der IT-Branche. Vorsorgelösungen in Form eines spezialisierten Versorgungswerkes bieten Differenzierungsmöglichkeiten für die Beschäftigungskonditionen der Mitarbeiter über die reine Gehaltshöhe hinaus.


pdfRichtlinie des Vorstandes u.di e.V. über die Einrichtung des
u.di VersorgungswerkInformationstechnologie
(§§ 2 Abs. 5, 12 u.di Satzung)Informationstechnologie (§§ 2 Abs. 5, 12 u.di Satzung)
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