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Term Definition
Leibrente

Die Leibrente ist an das Leben des Versorgungsempfängers gebunden, sie endet mit dem Tod. Sie wird so bezeichnet, weil sie solange gezahlt wird, wie der Bezugsberechtigte lebt (BFH 04.10.1990 – X R 60/90, BStBl 1991 II, 89;BB 1991, 823). Dazu ge­hö­ren die Altersrenten aus der gesetzlichen Renten­versicherung und grundsätzlich die gro­ßen Witwen- oder Witwerrenten sowie die lebenslan­gen Renten aus betrieblichen Altersversor­gung oder pri­vaten Versi­cherun­gen.

Abgekürzte Leibrenten (BFH 04.10.1990 – X R 60/90, BStBl 1991 II, 89;BB 1991, 823) sind Renten, die in ihrer Laufzeit begrenzt sind. Sie werden nur für eine bestimmte Laufzeit gezahlt; sie enden aber auch mit dem Tode des Versorgungsempfängers. Zu ihnen zählen die Be­rufs-, Erwerbsunfähigkeits- oder Erwerbsminderungsrenten, die kleine Witwen- oder Witwerrenten und Waisenrenten.

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