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Term Definition
Past service

Der Begriff „past service“ wird im Betriebsrentenrecht für unterschiedliche Sachver­halte verwendet. So wird er z. B. dafür benutzt, wenn bei einer Leistungszusage die gesamte Zeit der Betriebszugehörigkeit bei der Unverfallbarkeit berücksichtigt wird (past service) und nicht nur die Dauer der Versorgungszusage. Eine Versorgung kann auch nach dem Beginn des Arbeitsverhältnisses zugesagt werden. Mit ihm wird auch die in der Vergangenheit liegende Betriebszugehörigkeit eines Arbeitnehmers bezeichnet.

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Pauschalbesteuerung

Bis zum 31. Dezember 2004 war es nach § 40b EStG a.F. möglich, die Bei­träge für eine betriebliche Altersvorsorge – arbeitnehmer- oder arbeitgeberfinanziert – pauschal zu besteuern, wenn sie in eine

—● Direktversicherung oder
—● Pensionskasse

eingezahlt wurden.

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Pensions-Sicherungs-Verein auf Gegenseitigkeit (PSVaG)

Der Pensions-Sicherungs-Verein auf Gegenseitigkeit ist Träger der gesetzlichen Insolvenzsicherung. In den §§ 7 bis 15 BetrAVG ist die Insolvenzsicherung betrieblicher Versorgungsansprüche und −anwartschaften geregelt. Bei Insolvenz des Arbeitgebers kommt der PSVaG für die laufenden oder einmaligen Versorgungs­leistungen sowie für die späteren Leistungen der gesetzlich unverfallbaren Anwartschaften auf (BAG 04.04.2000 – 3 AZR 458/98, lexetius.com 2000, 4629).

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Pensionsfonds (PF)

Der Pensionsfonds wurde am 1. Januar 2002 als fünfter Durchführungs­weg in das Betriebsrentenge­setz (BetrAVG) aufgenommen. Er ist eine recht­lich selbständige und rechtsfä­hige Versorgungsein­richtung der betrieb­lichen Altersvorsorge (versicherungsförmi­gerDurch­füh­rungsweg). Sein Zweck ist es, das wegen Invalidität, Alter oder Tod wegfallende Er­werbs­einkom­men durch seine Leistungen ergänzend zur gesetzlich Rente mindestens teilweise zu er­setzen. Bei ihm erwerben die be­günstigten Arbeit­nehmer und ihre Hinterblie­benen einen Rechts­anspruch auf Versorgungsleistun­gen. Um die Ver­sorgungszu­sage des Arbeitge­bers erfül­len zu können, bildet er aus den Beiträgen und Zuwen­dun­gen im Kapitaldeckungsver­fah­ren Rückstel­lungen. Seit dem 27. August 2013 ist es möglich, dass er seine Leis­tungen auch als teil­weise oder einmalige Kapitalleistung auszah­len kann (Kapi­talwahlrecht). Vor­her waren nur lau­fende Leistungen zu­lässig.

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Pensionskasse (PK)

Pensionskassen sind recht­sfähige und spezielle Versorgungseinrichtungen der betrieb­lichen Altersversor­gung (versicherungsförmi­ger Durchfüh­rungsweg). Vergleichbar sind sie mit Le­bens­versiche­rungen. Sie sind kapitalgedeckt mit Ausnahme der Zusatzversor­gungs­kassen des öffentlichen Dienstes (VBL/ZVK); die auch umlagefinanziert sein können. Ihr Zweck ist es, das wegen Invalidität, Alter oder Tod wegfal­lende Er­werbs­einkommen durch ihre Leistungen ergänzend zur gesetzlichen Rente (teilweise) zu ersetzen. Einer ausdrücklichen Bezugsberech­tigung – wie bei einer Di­rektversiche­rung bedarf es nicht –, weil die Arbeitnehmer einen Rechtsan­spruch auf die Leistungen haben. Um die Versorgungszusagen des Arbeitgebers erfül­len zu kön­nen, bilden sie im Kapi­taldeckungsverfahren Rückstellungen. Ihre De­ckungs­mittel ord­nen sie je­dem Anspruchsberech­tig­ten zu.

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Pensionsrückstellungen

Pensionsrückstellungen für eine Direktzusage sind die in der Bilanz auszu­weisenden Beträge für die Ver­pflichtun­gen von Versorgungszusagen. In der Anwart­schaftsphase können sie steuermindernd als Betriebsausgaben geltend gemacht werden, wenn sie die Voraussetzungen des § 6a EStG erfüllen und die Grenzen nicht über­schreiten. Durch diese Steuer­ersparnisse erhöht sich die Liquidität des Unternehmens.

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Pensionstreuhand

Pensionstreuhand oder Contractual Trust Arrangements (CTA): Seit einigen Jahren lagern immer mehr Unternehmen, ihre Pensionsverpflichtungen zunehmend auf sogenannte Contractual Trust Arrangements (CTA)aus. Damit sollen die Pensionsverpflichtungen ausfinanziert und sie sollen gegen die eigene Insolvenz gesichert werden. Mit dieser Auslagerung wird auch das Ziel verfolgt, die Pensionsver­pflichtungen aus der Internationalen Bilanz auszulagern.

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Pflichtanpassungsprüfung

Nach § 16 Abs.1 BetrAVG ist der Arbeitgeber ver­pflichtet, alle drei Jahre zu prüfen, ob laufende Leistungen (Betriebsrenten) an die Preisentwicklung (Indexanpassung) oder die Ent­wicklung der Nettolöhne (reallohnbezogene Obergrenze) vergleichbarer Arbeitnehmergruppen im Unternehmen anzu­passen sind (BAG 10.03.2015 – 3 AZR 739/13, Rn. 13, lexetius.com 2015, 1251). Er hat hierüber nach billigem Ermessen zu entscheiden, dabei die Belange der Versorgungs­empfän­ger und die wirtschaftliche Lage des Arbeitgebers zu berücksich­tigen.

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Portabilität

Unter Portabilität oder Übertragung werden die Mitnahmemöglichkeiten unver­fallbarer Anwartschaften und laufender Leistungen bei einem Ar­beitgeberwechsel auf den neuen Arbeitgeber verstanden (BAG 24.02.2011 – 6 AZR 626/09, lexetius.com 2011, 1700). Bei einer Altzusage – vor dem 1. Januar 2005 vereinbart oder zuge­sagt – kann eine Übertragung nur einvernehmlich wie folgt übernommen werden:

—————— Übernahmen der Zusage (Schuldübernahme)
— Übernahme des Übertragungswertes mit wertgleicher Zusage des neuen Arbeitgebers
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Prüfungszeitraum

Bei der Anpassung der laufenden Leistungen der betrieblichen Altersver­sorgung ist der Prüfungszeitraum die Zeit vom individu­ellen Rentenbeginn bis zum Monat unmittel­bar vor dem Anpassungsstichtag (BAG 10.03.2015 – 3 AZR 739/13, Rn. 14, lexetius.com 2015, 1251; 18.03.2014 – 3 AZR 249/12, Rn. 19 ff., lexetius.com 2014, 1457). Dies gilt sowohl für den Anstieg des Kaufkraftverlustes (Indexanpassung) als auch für den der Nettolöhne (reallohnbezogene Obergrenze). Sind die Anpassungen eines Betriebes auf einen einheitlichen Prüfungs­termin gebündelt (z. B. 1. Juli eines Jahres), darf der erste Anpassungszeitraum höchstens um sechs Monate verlängert werden. In der Folgezeit muss der Dreijah­reszeitraum eingehalten wer­den.

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